Der “Fossil of the Day” ist ein “Negativpreis”, der in Kopenhagen täglich vom Climate Action Network (CAN), indem Umweltorganisationen wie Greenpeace, Global 2000, der WWF und viele mehr vertreten sind, an besondere Klimabremser vergeben wird.
Schon am ersten Tag zählt Österreich (gemeinsam mit Schweden und Finnland) zu den “Preisträgern”. Österreich hat nämlich schon am ersten Tag der Konferenz bessere Kontrollen bei der Anrechnung von Wald als Klimaschutz (und eine diesbezügliche gemeinsame EU-Position) blockiert.
Wie schon bei den Reduktionszielen fällt Landwirtschaftsminiser Berlakovich wieder einmal unter die EU-Positino zurück. Wir sind schon Klimaschutz-Schlusslicht! Dieses Verhalten ist peinlich und verantwortungslos! Hören Sie endlich auf, die ÖsterreicherInnen über Inserate zu täuschen, sondern machen Sie endlich Klimaschutz!!!
Beim Thema Waldschutz gibt´s auch keine Ausreden und kein Abschieben der Verantwortung mehr. Dafür ist Landwirtschaftsminister Berlakovich direkt und ganz allein zuständig!
In Kopenhagen wird nämlich auch darüber verhandelt, wie die Emissionen aus Wald- und Bodennutzung angerechnet werden können. Österreich lehnt dabei (im Gegensatz zu anderen EU-Mitgliedern) bessere Kontrollen ab. NGOs vermuten, dass Österreich damit die eigene desaströse Klimabilanz aufbessern möchte und dafür sogar bereit ist international Verschlechterungen der Treibhausgasbillanz in Kauf zu nehmen, so Greenpeace, Global 2000 und WWF.
Jetzt reicht´s!! Die Konferenz in Kopenhagen läuft schon und Landwirtschaftsminster Berlakovich hat offenbar überhaupt nicht verstanden worum es da geht. Eine Antwort wird er in der Nationalratssitzung am Donnerstag von den Grünen bekommen. Ich hoffe aber, dass er endlich auch einmal eine konkrete Antwort auf den Klimawandel gibt. Viel schlimmer kann´s jetzt ja (hoffentlich) nicht mehr werden – aber überraschen tut mich leider nichts mehr ;(
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Geschrieben von: Christiane am 7.12.2009
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