Niessl macht kein Hehl daraus: Volksbefragunen interessieren ihn nur, wenn er sich selbst einen Vorteil erhofft – ansonsten bleibt er wie bisher beim Drüberfahren

Bei der gestrigen Wahlkampf-Veranstaltung der SPÖ in Jennersdorf habe ich Landeshauptmann Niessl gefragt, was für ihn das Kriterium ist, nachdem er Volksbefragungen ernst nimmt und ob für ihn alle Volksbefragunen verbindlich sind oder eben nur manche. Aus seiner Antwort wurde ganz klar: Die S7-Volksbefragungen interessieren ihn überhaupt nicht, er wird sie weiterhin ignorieren und bleibt bei seinem Stil des Drüberfahrens!

Niessl macht Burgenland zur Zwei-Klassen-Gesellschaft

Niessl meint bei Straßenprojekten gibt´s ja eh das UVP-Verfahren und schiebt damit weiterhin die Verantwortung und die Einbindung der Bevölkerung von sich ab. Ich finde es unglaublich arrogant und ignorant wie Niessl sich hier abputzt und sein offenkundiges Desinteresse an den Anliegen der Menschen im Lafnitztal demonstriert. Er macht damit die LafnitztalerInnen zu BurgenländerInnen zweiter Klasse.

Ein mal so – ein mal so

Der Witz des Abends war aber, dass er als Argumente gegen ein Asylzentrum im Bezirk Jennersdorf Investitionen in den Tourismus ins Treffen geführt hat. Argumente die für ihn bei den Planungen einer Transitroute oder einer Müllverbrennungsanlage völlig egal sind.

Über BurgenländerInnen drüber fahren darf nur der Landeshauptmann himself

Niessl will es nicht zulassen, dass jemand über die BurgenländerInnen drüber fährt. Denn das darf offenbar nur er. Volksbefragungen und die Meinung der BurgenländerInnen haben unseren Landeshauptmann noch nie interessiert. Landeshauptmann Niessl unterscheidet sich in seiner Vorgangsweise in keinster Weise von Innenministerin Fekter. Ich finde diese Vorgangsweise ist ein unglaublicher Missbrauch eines direktdemokratischen Instrumentes und völlig ungeeignet mit einem so ernsten Thema wie dem Asylzentrum Eberau und den Ängsten der Menschen in Eberau umzugehen!!

Kommentare

Die Volksbefragungen über die S7, von denen ihr Grünspäne und der Raunikar immer daherplappert, haben sicherlich nicht 73% gegen diese Strasse erbracht. Wer ist gegen diese Strasse. Gegner sind in Deutsch Kaltenbrunn Bergen, einige Neusiedler, viele Limbacher, natürlich der Herr Raunikar aus Fürstenfeld. Einige Menschen aus Mogersdorf, aus Übersbach , aus Breitenfeld und sogar aus Wien und Innsbruck. Aus Rudersdorf ist es der Herr Gmell, doch die Menschen an der B65 sind nicht auf euren Gegnerlisten. Alle diese GEGNER von denen ihr immer wieder berichtet, sind weit von der S7 Trasse entfernt, müssen nicht ständig den Schwerverkehr vor ihren Häusern und Wohnungen ertragen, doch du und deine Genossinnen brauchen ständig irgend ein Thema um überhaupt beachtet zu werden.

Hallo,
interessanter Kommentar zun Thema S7. Dieser
Mensch kennt sich gut aus in der Region. Aber er sollte auch wissen, dass es in Rudersdorf neben Herrn Gmell noch mehrere S7 Gegner gibt. Z.B.Herr Sattler Hermann und Sattler Peter die direkt an der Hauptstraße wohnen sind dagegen, oder alle Hausbesitzer über dem Rudersdorfer Tunnel, die im Plan ein rotes Dacherl haben, sind auch dagegen, um nur einige zu nennen.
Und in der Siedlung gibt es weitere Gegner dieses Projektes.
Weiß dieser Herr auch, dass dieser zukünftige vierspurige Supertunnel kurz vor Dobersdorf endet und die S7 womöglich erst im 100 Jahren weitergebaut wird.
Man kann sich ausrechnen wieviele Autos dann bis zum Autobahnende düsen werden um dann von Dobersdorf aus in Richtung Stegersbach, Kukmirn weiterzufahren. Mit diesen Autos, sprich Zusatzbelastungen, werden die Rudersdorfer sicher auch keine Freude.
Liebe Grüße
Manfred Huber

Frau Christine, Sie sind eine Schande für das Burgenland und obendrein eine Witzblatfigur!!!
Wir Burgenländer verachten Kampfemanzen!!!
mfg

Ihre Gegnerschaft zur S7 ist berechtigt, denn wenn in einen sensiblen Untergrund Ihres Hauses gegraben wird kann jeder Ihre Sorgen verstehen. Es geht hier auch nicht, wenn Betroffene einen Einwand gegen die S7 einbringen. Wenn man aber schon seit Beginn der Planung die Verhaltungsweisen der Gegner verfolgt, so werden Argumente hervorgezaubert die ins Lächerliche gehen. Was Herr Raunikar in seinen Bürger Aktiv ständig gegen alles hervorbringt, zeugt, das es ihm nur darum geht, Gegner zu sein. Und was die Unterschriften der Gegner so an sich haben, sind solche der Betroffenen auch richtig. Ein Poppendorfer berichtete, die Gegner sammelten ihre Unterschriften nur in den Bergen. An der Bundesstrasse hätten sie keine bekommen. Ein Limbacher, der auch als Gegner aufschien, sagte: Ich habe unterschrieben weil mir der immer Honig abkauft. Da ich öfter über den Obdacher Sattel fahre, war es auch so wie es in Rudersdorf ist. Die Ortsdurchfahrt ein Horror. Jetzt ist eine Umfahrung von Obdach auch im Berg und es ist super. Also keine Unkenrufe, was dort gut ist, wird auch für Rudersdorf nicht das Schlechteste sein.

Einen Fehler in ihren Schreiben möchte ich koregieren. Die Autos werden nicht nach Dobersdorf fahren und dann wieder zurück, denn im Bereich der Landesstrasse nach Deutsch Kaltenbrunn wird nach den Plänen der AFINAG eine Abfahrt mit einen Kreis gebaut. Es wird aber der Verkehr nach Deutsch Kaltenbrunn und nach Güssing über die Serpentinen – Neusiedl zunehmen. Die S7 soll mit Burgenländischen Landesgeldern auch im Abschnitt 2 weitergebaut werden.

fr brunner was sie hier machen ist majistätsbeleidigung.
ich bin glücklich unter sonnenkönig hauns I. leben zu dürfen.
Schön das er nun auch sein gedächtnistherme St.Hauns and Lozis hat.
Sie fr brunner werden es nie zu einer gedächtnistherme bringen.
Sie bekommen eher eine gedächtnis-em-vau-a.
Es lebe die Absolute Sozialdemokratie mit repräsentativer Opposition.

nach der wahl wird das lager, die S7 und die mva gebaut, der hansi wird nach wien zu seinen genossen “fordern” und das war es dann schon.

das beste daran ist aber, daß die roten stammwähler ein hirn haben, das es ermöglicht alles vergangene “ihrer” partei beim stichwort “wahl” zu vergessen, eine denkhemmung einzuleiten und brav das SPÖ kreuzerl zu machen.

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