Bei der geplanten Erweiterung des ÖBB-Kraftwerks Spullersee ist Landwirtschafts- und Umweltminister Berlakovich jetzt auf allen Ebenen gefordert. Er muss dort für BäuerInnen und Naturschutz kämpfen!
Das Kraftwerk liegt am Oberlauf des Lechs im Naturpark Tiroler Lech und befindet sich in einem Natura 2000-Gebiet. Deshalb sollte dieses Gebiet unter besonderem Schutz stehen. Jetzt wird es aber gefährdet.
Der Nutzen des weiteren Ausbaus von Großwasserkraft ist in Österreich ohnehin höchst umstritten. Spätestens bei Natura 2000-Gebieten muss allerdings Stopp sein. Berlakovich hätte im Rahmen des Masterplans Wasser die Möglichkeit gehabt, solche No-Go Areas einzurichten. Nun muss er seine Versäumnisse wieder gut machen und sich entschieden für das Naturjuwel Lech einsetzen.
Einsatz von Berlakovich erwarte ich mir aber auch für rund 100 LandwirtInnen. Derzeit versucht die ÖBB nämlich durch Zwangsenteignungen an die für das Projekt notwendigen Flächen zu kommen. Es kann nicht sein, dass ständig zu gunsten von Konzernen über die BürgerInnen drüber gefahren wird!
Geschrieben von: Christiane am 9.03.2010
Teilen
Twittern
