ÖBB-Kraftwerk Spullersee: Berlakovich ist gefordert!

Bei der geplanten Erweiterung des ÖBB-Kraftwerks Spullersee ist Landwirtschafts- und Umweltminister Berlakovich jetzt auf allen Ebenen gefordert. Er muss dort für BäuerInnen und Naturschutz kämpfen!

Das Kraftwerk liegt am Oberlauf des Lechs im Naturpark Tiroler Lech und befindet sich in einem Natura 2000-Gebiet. Deshalb sollte dieses Gebiet unter besonderem Schutz stehen. Jetzt wird es aber gefährdet.

Der Nutzen des weiteren Ausbaus von Großwasserkraft ist in Österreich ohnehin höchst umstritten. Spätestens bei Natura 2000-Gebieten muss allerdings Stopp sein. Berlakovich hätte im Rahmen des Masterplans Wasser die Möglichkeit gehabt, solche No-Go Areas einzurichten. Nun muss er seine Versäumnisse wieder gut machen und sich entschieden für das Naturjuwel Lech einsetzen.

Einsatz von Berlakovich erwarte ich mir aber auch für rund 100 LandwirtInnen. Derzeit versucht die ÖBB nämlich durch Zwangsenteignungen an die für das Projekt notwendigen Flächen zu kommen. Es kann nicht sein, dass ständig zu gunsten von Konzernen über die BürgerInnen drüber gefahren wird!

Kommentare

Absolut kontraproduktiv!
Die Grünen plädieren zwar für Bahnfahren, wollen aber einen Kraftwerksbauerweiterung der ÖBB verhindern! Absolut kontraproduktiv! Und hier sieht man, wie “kurz” man überlegt! Die Bahn hat leider nicht die Möglichkeit x-beliebige KKW’s “anzuzapfen”, da das Bahnnetz eine eigene Stromtrasse mit einer Frequenz von 16,7 Hertz (anstatt der üblichen 50 Hertz!) bildet!
Dies zeigt leider allzu deutlich, wie gebildete Leute über Tatsachen hnwegsehen wollen, nur um sich zu profilieren und bewahrheitet den lockeren Spruch: Die Grünen sind sogar gegen das Pinkeln in freier Natur! Hol euch der Kuckuck!

Ich muß Dir voll beipflichten!
Was diese Grünen, und hier ist die Brunnerin ja besonders eifrig, von sich geben, schlägt einen schon auf den Magen. Sie sind, wenn man ihre Aussendungen im Auge behält, gegen fast alles, natürlich nicht gegen die Ausländer die sich hier in Österreich ein angenehmes Leben auf unsere Kosten erwarten. Doch eines können sie auch recht gut: Wir fordern.

Sehr geehrte Frau Brunner,

Es wäre vielleicht an der Zeit zuerst zu recherchieren bevor sie derart falsche Artikel bloggen.
Der geplante Kraftwerksausbau ist kein Neubau sondern nur eine zusätzliche Beileitung welche zu 95% unterirdisch verläuft. Und von N2t ist weit und breit keine Rede.
Und es befindet sich nicht in Tirol sondern in Vorarlberg. Vielleich sollten Sie mal einen Ausflug in den Westen unternehmen.

mfg

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