Das war die UVP-Verhandlung zur S7

Die UVP-Verhandlung zur S7 war von Dienstag 16.09. bis Mittwoch 17.09. anberaumt. Tatsächlich endete die Verhandlung am Samstag, 20.09. um 18.30 Uhr.

Die lange Dauer des Verfahrens hat zwei Ursachen:

  1. Die Beamten des Verkehrsministeriums haben bewiesen, dass man ein UVP-Verfahren objektiv führen kann. Den BürgerInnen wurde die Möglichkeit gegeben alle ihre Bedenken zu äußern, und diese Bedenken wurden auch in die Verhandlung aufgenommen. Ich möchte mich bei der Verhandlungsleitung dafür bedanken. Den Verhandlungsleitern bei der MVA Heiligenkreuz kann ich nur sagen: “So kann man´s auch machen!!”
  2. Die anwesenden BürgerInnen hatten auch viele Einwende und Argumente, was zeigt wie groß die Bedenken gegen diese Transitroute sind.

Die Verhandlung war aber ein voller Erfolg für die Allianz gegen die S7 und Betroffene.  Die lange Dauer der Verhandlung zeigt, dass wir gewichtige Argumente ins Spiel gebracht haben. Auch die Gutachten der AgS7 müssen vor der Entscheidung der Behörde erst noch geprüft werden. Einige Verbesserungen am Projekt konnten jetzt schon erzielt werden!

Dennoch sind aber auch die Schwächen der UVP wieder zu Tage getreten:

Das Machtgefälle zwischen der ASFINAG und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ist gewaltig. Während ASFINAG und Verkehrsministerium mit 67 ExpertInnen anwesend sind, müssen die BürgerInnen ihre Interessen auf eigene Kosten mit eigenen Mitteln einbringen. Da bracuht es unbedingt gesetzliche Verbesserungen und mehr Unterstützung für BürgerInnen!!

Auch die Teilung des Projektes in 2 Abschnitte ist eine Zumutung für BürgerInnen, denn den Aufwand einer UVP haben Betroffene dadurch zwei mal (obwohl das Projekt ja in einem realisiert werden soll – es sei denn, der Ost-Abschnitt wird ohnehin aufgegebem!?)

Trotzdem hat sich gezeigt, dass die Verkehrsprognosen der ASFINAG bis 2025 völlig unrealistisch sind, das wurde auch vom Umweltbundesamt bestätigt. Ohne völlig überzogenen Verkehrszahlen wäre die S7 nicht zu rechtfertigen. Kleinräumige Umfahrungen und Entlastungsmaßnahmen wurden nicht geprüft, sondern von vornherein ausgeschlossen.

Das ist aber kein Versäumnis der UVP, sondern die Schuld der jahrelangen Untätigkeit unserer RegionalpolitikerInnen und der Landesregierung. Diskussionen über die zukünftige Entwicklung der Region und Lösungen für Probleme werden auf die Asfinag und die UVP abgeschoben anstatt selbt aktiv zu werden, die Menschen in der Region rechtzeitig einzubinden und zu handeln. DAS IST KEINE POLITISCHE VERTRETTUNG!!

Kommentare

Rechtschreiben ist schwer wenn man aufgeregt ist, gell?

Abgeordnete sind Volksvertreter und keine Vertretter wie im letzten Satz geschrieben, daß das einige schon lange vergessen haben ist ja eh nicht neu….!

Rechtschreibfehler können sich einschleichen, ist nicht das Tragische an der ganzen Sache, den diese Schreibereien werden sich nicht in 1000 Jahren noch in einer Klosterbiblothek nachlesen lassen.
Es ist der Inhalt, geschrieben von einer verblendeten Grünen. Nur die Argumente dieser ewig Gestrigen sind das Wahre, aber die Menschen in den Dörfern, die unter dem starken Verkehrsaufkommen leiden und sich für den baldigen Bau der S7 einsetzen, werden als die Blöden hingestellt. Von Großwilfersdorf bis Heiligenkreuz geht der Verkehr durch die Orte. Doch die Gegner wohnen kaum an der Bundesstrasse. Wenn man die Namen und Adresse der Einwender an diesen Projekt betrachtet, so sind es fast nur Menschen, die mit der S7 kaum in näherer Beziehung sind. Wirklich betroffene muß man unter den hunderten Einwenden mit der Lupe suchen. Es ist aber erfreulich, das diese Verhandlung doch ein Gutes Ergebnis gebracht hat und diese Dauereinwender doch nicht sehr beachtet wurden. Liebe Christiane ade!

bin schon gespannt ob dein beitrag hier auch so schnell verschwindet wie so manch anderer kritischer….

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